raised-access floor

Doppelboden

Doppelböden sind in den meisten Fällen ein
untrennbarer Bestandteil von Datenzentren. Wir bieten Komplettlieferungen, also sowohl das Material als auch die Montage für die von uns realisierten Datenzentren.


Der Doppelboden besteht aus Trittplatten im Format 600 x 600 mm aus speziellem sehr dichten und 38 mm dickem Pressspan. Die seitlichen Kanten haben als Aufprall- und Feuchtigkeitsschutz eine Plasteleiste. Um eine fugenfreie Anbindung zu gewährleisten, sind die Plattenkanten um 4° abgeschrägt.
An der Unterseite befindet sich Alufolie bzw. verzinktes Blech. Die Platten werden von höhenverstellbaren Stahlstützen mit Gelbchromat-Korrosionsschutz getragen, die mit elastischem Kitt am Betonunterboden mit Grundanstrich verklebt werden. Der Kontakt zwischen Platten und Stützen ist mit einer leitfähigen Auflage gelöst, die gleichzeitig schalldämmend wirkt. Auf Wunsch kann eine elektrostatisch leitfähige Platte mit Erdungsmöglichkeit für den Doppelboden geliefert werden, Erstellung der Ausgangselektrorevision inclusive.
 

Doppelboden MERO

Doppelboden MERO

Spitze bei Doppelbodensystemen auf dem Markt, was die Angebotsbreite und Qualität betrifft, sind die Produkte der deutschen Firma MERO Systeme GmbH. Unsere Firma bietet vorrangig Bodenvarianten an, die für die Installation von Technologien geeignet sind, und zwar sowohl für Datenzentren als auch für Energie- und Steuertechnologien.


Doppelboden MERO Typ 2
Der spezielle technologische Rahmen-Doppelboden ist für Schaltwerke und ähnliche technologische Betriebsstätten geeignet. Die Platten werden (in Abhängigkeit von der gewünschten Brennbarkeit des Systems) auf die Rahmenunterkonstruktion aus C-Profilen gelegt, die an die ausrichtbaren Stellstützen geschraubt sind. Ein Stützenmodul kann in Vielfachen der Plattengrößen 600 x 600 mm bzw. 600 x 1.200 mm realisiert werden. Die verstärkten Rahmen unter der Technologie (Verteilerreihen u. ä.), deren Abmessungen angepasst werden können, sind überall auf dem Unterboden, frei oder verdeckt, möglich.


Doppelboden MERO Typ 5
Platte besteht aus sehr kompaktem Pressspan, die Oberseite hat einen ausgewählten Belag (PVC, Linoleum, Alufolie usw.), die Unterseite ist mit 0,5 mm dickem verzinktem Blech versehen, die Seiten mit einem Kunststoffband, das eine maximale Maßtoleranz, den Schutz für Feuchtigkeit und die Dichtheit des Systems gewährleistet. Die Platten werden lose auf die höhenverstellbaren Ständer gelegt, an die bauliche Konstruktion geklebt.

Rechenzentrum Doppelboden Rechenzentrum Doppelboden Aufbau
Trageelement Doppelboden Rechenzentrum Doppelboden Auflage Rechenzentrum
Doppelboden Träger Abdeckplatte Doppelboden Träger Verbindung

Betriebs- und Instandhaltungshinweise

1. Umgebungsparameter
Standardbedingungen – je nach Typ.

2. Plattenheber
Um einzelne Platten herauszunehmen, ist IMMER nur der zu den Doppelböden mitgelieferte Plattenheber zu verwenden:
- Plattenheber für „Hart“belege – glatte Oberfläche (Saugheber)
- Plattenheber für geleimte textile Beläge (Krallenheber)
- Spezialheber für Belag aus Noppengummi

ES IST NICHT ZULÄSSIG, FÜR DAS HERAUSNEHMEN DER PLATTEN EINEN SCHRAUBENZIEHER ODER ANDERE UNGEEIGNETE WERKZEUGE ZU VERWENDEN, DIE DIE PLATTEN BESCHÄDIGEN..

3. Herausnehmen der Platten
Legen Sie den Plattenheber ca. bis zu 1/3 der Platte im selben Abstand zum Rand an, und heben Sie die Platte an. Legen Sie sie mit der Oberseite nach oben ab, legen Sie die Platten nicht auf die Kante. Wir empfehlen, die Platte so nahe wie möglich zur Entnahmestelle und in derselben Position abzulegen, in der Sie entnommen wurde, um sie wieder richtig einsetzen zu können.
Herausnehmen der Platten
4. Einlegen der Platten
Entfernen Sie eventuelle Unreinheiten  von den Stützenköpfen, legen Sie den Plattenheber an der Plattenfläche an, legen Sie die Platte an den Rand von zwei Stützen und „schieben“ Sie die Platte rein. Bei Randplatten (meist Zuschnitte) ist beim Wiedereinsetzen besondere Vorsicht erforderlich. Zuerst ist die Plattenseite mit dem aufgeklebten Dichtungsgummi auf die Randstützen an der Wand zu schieben, an die Wand zu drücken und dann die in den Raum zeigende Kante „einzuklappen“
Einlegen der Platten
Es ist wichtig, darauf zu achten, dass die Platte wieder AN DIESELBE STELLE (Vertauschen der Platten vermeiden), von wo sie entnommen wurde, UND IN DERSELBEN POSITION (Verdrehen der Platten vermeiden) ZURÜCKGELEGT wird.Falls dabei eine Platte „klappert“, sind die Distanzvorsprünge der Unterlage am Stützenkopf zu überprüfen (Sind diese deformiert und lassen sich nicht richten, können sie in Ausnahmefällen abgeschnitten werden.).

5. Herausnehmen und Einlegen von Plattenreihen
Es wird nicht empfohlen, eine größere Fläche als eine Plattenreihe abzudecken, ohne dass ein Mitarbeiter der Fachfirma anwesend ist.
Beim Freilegen einer langen Plattenreihe wird empfohlen, ca. jede 5.- 6. Platte als Distanzstück zu lassen.
Es darf keinesfalls eine Fläche so abgedeckt werden, dass nur noch die Stützen übrig bleiben.
Nachdem die erste Platte unter Verwendung des Originalplattenhebers entnommen wurde, können Sie die übrigen ohne seine Hilfe in derselben Richtung herausnehmen. Das Wiedereinlegen erfolgt nach dem Reißverschlussmontageprinzip 1-3-5-7-.... / 2-4-6-8-....
Es ist wichtig, darauf zu achten, dass die Platte wieder AN DIESELBE STELLE (Vertauschen der Platten vermeiden), von wo sie entnommen wurde, UND IN DERSELBEN POSITION (Verdrehen der Platten vermeiden) ZURÜCKGELEGT wird.
Bei Doppelböden vom Typ 2 (geschraubte Rahmenkonstruktion) kann auch eine größere Fläche freigelegt werden (Wiedereinlegen an dieselbe Stelle in derselben Position einhalten). In diesem Fall sind die Distanzunterlagen an den Profilen jedoch vor Beschädigung zu schützen.

6. Plattenausschnitte
Zusätzliche Ausschnitte in den Platten müssen sich mindestens 100 mm vom Plattenrand entfernt befinden. Bei größerer Belastung ist die Tragkraft der Platten durch den zusätzlichen Einsatz von Stützen zu erhöhen. Falls aufgrund von Ausschnitten Platten geteilt oder Ecken abgeschnitten werden, sind ebenfalls zusätzliche Stützen einzusetzen. Bei geteilten Platten sind die restlichen Stützen anzuschrauben.

7. Demontage
Die Demontage und anschließende Montage einer größeren Fläche dürfen nur geschulte Fachleute vornehmen.

8. Kabelinstallation
- Kabel nicht über die Plattenränder ziehen.
- Beim Verlegen von Kabeln unter einen Doppelboden ist darauf zu achten, dass die Kabel an den scharfen Kanten der Konstruktion nicht beschädigt werden.
Es wird empfohlen, Kabel direkt von der Rolle abzuwickeln.

9. Verschieben von schweren Gegenständen oder Vorrichtungen auf einem Doppelboden
Das Verschieben von schweren Gegenständen oder Vorrichtungen in der Nähe von offenen Plattenreihen ist zu vermeiden. Beim Verbringen von schweren Lasten ist darauf zu achten, dass die zulässige Belastbarkeit nicht überschritten wird. Falls Lasten mit Wagen auf dem Doppelboden bewegt werden, ist der Wert der deklarierten Punktlast entscheidend.

10. Spezialkonstruktionen
- Rasterprofile vom Typ U, M oder C-Profile in der üblichen Ausführung werden nur lose mit einer Sicherung gegen horizontales Verschieben auf den Stützen verlegt. Beim Verlegen bzw. Richten von Installationen unter einem Doppelboden, können die Profile zur besseren Zugänglichkeit abgenommen werden.
Achten Sie darauf, dass vor allem bei Doppelböden, höher als ca. 50 cm, die Raster in höchstens einer Reihe herausgenommen werden und die Standstützen ohne horizontale Rastersicherung nicht frei liegen.
- Rasterprofile vom Typ C (Doppelboden Typ 2) werden mit Spezialkopfschrauben verschraubt. Für Änderungen an dieser Konstruktion ist es empfehlenswert, die Spezialfirma zu kontaktieren, die den Doppelboden montiert hat.

11. Tragkraft des Doppelbodens
- Bei der Lieferung wird die maximale Belastbarkeit der Doppelbodenkonstruktion deklariert.
- Beim Bewegen von schweren Vorrichtungen auf dem Doppelboden muss die Erhöhung der dynamischen Last berücksichtigt werden.
- Verschieben Sie keine schweren Gegenstände in der Nähe aufgedeckter Teile eines Doppelbodens mit herausgenommenen Platten.
- Installieren Sie Anlagen erst, nachdem Sie sich sicher sind, dass deren Gewicht die deklarierten Parameter der Belastung des Doppelbodens nicht überschreitet.
- Beispiel für die zusätzliche Entnahme eines Teils der Bodenplatten (vor allem im Umfeld von schweren Anlagen) für die Installation von Leitungen u. ä. Es ist darauf zu achten, dass keine allzu lange Plattenreihe herausgenommen wird, ohne dass einige Distanzplatten in ihrer Position verbleiben:



 

Oberflächenpflege


Die Pflege der elastischen Oberflächen von Doppelböden aus PVC, Linoleum und Gummi umfasst drei Grundoperationen:
- Reinigung (feuchtes Abwischen und Reinigung mit Zusätzen)
- Schutzfilm
- Desinfektion (in Betrieben, wo dies verlangt wird)

Bei der Wahl der Reinigungs- und Pflegemittel sind die Nutzungshinweise des Herstellers gründlich zu studieren und solche auszuschließen, die folgendes bewirken können:
- Aufquellen, Zusammenziehen oder Auslaugen des Belags;
- eine ungünstige Beeinträchtigung der Eigenschaften des Belags, insbesondere der Farbgebung, des Gleitschutzes, der Elastizität, ggf. der elektrophysikalischen Eigenschaften des Belags.

Übliche regelmäßige Pflege
- Bei einer größeren Verschmutzung eines Doppelbodens mit elastischem Belag wird empfohlen, zuerst die frei liegenden groben Verunreinigungen vorsichtig zusammenzukehren (bei scharfgradigen Verschmutzungen ist besondere Vorsicht geboten und ein Zerkratzen des Belages zu vermeiden).

- Ein feuchtes Aufwischen entfernt leicht haftende Verunreinigungen vom Belag (geeigneten Handfeger mit einem feuchten Tuch überziehen). Bei der Pflege des Doppelbodens ist bezüglich des Charakters des Unterbodenmaterials der Platten gründlich darauf zu achten, dass diese nur durch FEUCHTES, nicht NASSES Wischen erfolgt. Besondere Sorgfalt ist vor allem bei den Endplatten am Rand der Doppelbodenfläche und an den Durchlässen angebracht, wo das Unterbaumaterial der Platten (meist Pressspan) ungeschützt ist und in direkten Kontakt mit Wasser kommen kann.

Dem Wischwasser können sowohl die üblichen geeigneten Reinigungsmittel zugesetzt werden, als auch kombinierte Pflegemittel, die gleichzeitig einen Schutzfilm auf dem Belag bilden. Beim Einsatz solcher Mittel verbinden Sie Reinigung und die Bildung eines Schutzfilms in einem. Es wird empfohlen, immer dasselbe Mittel für die Pflege zu verwenden.

Bei der Wahl der Reinigungsmittel für Linoleum ist zu berücksichtigen, dass stark alkalische Mittel den natürlichen Rohstoff angreifen und eine unerwünschte Verfärbung verusachen können. Im Zweifelsfall ist vorab eine Probe an einem Muster vorzunehmen.

- AUF ELEKTROSTATISCH LEITENDE UND ANTISTATISCHE BELÄGE AUS PVC, LINOLEUM UND GUMMI dürfen nur Mittel aufgetragen werden, die von den jeweiligen Herstellern zu diesem Zweck empfohlen werden, damit die elektrophysikalischen Eigenschaften des Belags nicht beeinträchtigt werden. Bei der Dosierung sind die allgemeinen Hinweise der Reinigungsmittelhersteller einzuhalten.

- Die Reinigung mit Zusatzmitteln kommt zum Einsatz, wenn hartnäckige Flecken oder Laufspuren zu beseitigen sind, was mit dem feuchten Aufwischen nicht gelungen ist. Flecken und Laufspuren werden mit kombinierten Reinigungs- und Pflegemitteln (Cleanern) oder geeigneten Multifunktionsemulsionen besprüht und diese einwirken gelassen.

Diese werden manuell oder mit einem Druckzerstäuber aufgetragen. Im Falle einer großflächigen Verunreinigung kann eine Scheibenreinigungsmaschine mit Polaymidreinigungsscheiben (Nylpads) eingesetzt werden, für Linoleum dürfen nur weiche Pads verwendet werden.

Erstpflege:
- PDie Erstpflege (vor allem bei Linoleum) hat nach Baufertigstellung mit geeigneten Selbstglanzemulsionen oder Dispersionen zu erfolgen, die vom Hersteller des Belags emfpohlen werden. Es können auch übliche Pflegemittel, die dem Reinigungswasser zugesetzt werden, zum Einsatz kommen. Um einen Schutzfilm zu erzeugen, ist jedoch eine höhe Konzentration des Zusatzes zu wählen (Vorsicht vor Überdosierung, die einen klebenden Boden verursachen kann.).
- Für elektrostatisch leitende und antistatische Beläge gilt bei der Auswahl der Mittel für die Erstpflege der gleiche Grundsatz wie bei den Mitteln für die übliche Pflege (siehe vorhergehender Absatz). Bei der Wahl der geeigneten Reinigungs- und Pflegemittel werden von den Belagherstellern die Sortimente folgender Firmen empfohlen, z. Bsp.:
- HENKEL
- JOHNSON WAX
- CHEMA - CHEMIE
- LEVER SUTTER sowie andere renomierte Hersteller..